Warnstreik im Nahverkehr am Montag

Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr - Berlin

Die Gewerkschaft Verdi hat für Montag zu einem ganztägigen Warnstreik bei der BVG aufgerufen. (Archivbild)

Fahrgäste müssen sich am Montag auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Verdi ruft deutschlandweit zum Streik im kommunalen Nahverkehr auf.

Am Montag soll der Tram-, Bus- und U-Bahnverkehr in Berlin ganztägig bestreikt werden, teilte die Gewerkschaft mit.

S-Bahn nicht betroffen

Fahrgäste müssen sich wie bei vorigen Runden darauf einstellen, dass der gesamte Nahverkehr zum Erliegen kommt. Lediglich die Berliner S-Bahn ist nicht betroffen. Sie wird von der Deutschen Bahn betrieben. Für Fahrgäste bestehen seit Tagen erhebliche Beeinträchtigungen im Tramverkehr. Grund dafür sind keine Arbeitskämpfe, sondern zugefrorene Oberleitungen infolge von Eisregen. 

Warnstreik auch in Brandenburg

Alle kommunalen Verkehrsunternehmen in Brandenburg, die Mitglied im Kommunalen Arbeitgeberverband sind, seien von den Warnstreiks betroffen, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Andrea Germanus. Am Warnstreik nehmen teil: Uckermärkische Verkehrsgesellschaft, Barnimer Busgesellschaft, Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder), Busverkehr Oder-Spree, Mobus Märkisch-Oderland Bus, Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn, Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft, Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel, Verkehrsbetrieb Potsdam, Regiobus Potsdam Mittelmark, Havelbus Verkehrsgesellschaft, Verkehrsgesellschaft Teltow Fläming, Cottbusverkehr, Spree-Neiße Cottbusverkehr, Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme Spreewald und Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz.

Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 30. Januar 2026
Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2026

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