«Jedes Offenhalten der Türen verzögert das Ein- und Aussteigen mit unmittelbaren Auswirkungen auf den gesamten Linienbetrieb», hieß es zur Begründung. «Darüber hinaus kann das Blockieren im Schließprozess gefährlich werden.» Wer nach dem Ertönen des Türsignals noch im Türbereich stehe, bringt sich in die Gefahr, eingeklemmt oder verletzt zu werden. Zudem will die BVG auf diese Weise Türschäden verhindern. «Im Schnitt kommt es allein im U-Bahn-Betrieb pro Monat zu etwa 200 Türstörungen – viele davon durch mutwilliges Offenhalten.» Die anschließend notwendige Reparatur führe dazu, dass der Zug dann im Liniennetz fehle.